Bürgerinitiative „Rettet die Fährhausstraße 22“ erfolgreich

Rettet die Fährhausstraße 22
Fährhausstraße 22

Die alte Uhlenhorst, wie wir sie kennen, wird immer mehr bebaut. Auf etlichen Grundstücken wurde der Altbestand bereits abgerissen.

Stattdessen sind dort Neubauten mit maximaler Geschossfläche entstanden, die den Bauherren ordentlich Profit bringen. Nun droht der Verlust der historischen Altbau-Villa Fährhausstraße 22, einem Eckgrundstück an der Herbert-Weichmann-Straße, und soll einem sogenannten Stadtpalais weichen.

Rettet die Fährhausstraße 22
Geplanter Neubau Fährhausstraße 22

Wir sind gegen die Zerstörung der historischen Bausubstanz und für den Erhalt der Altbau-Villa Fährhausstraße 22 und der angrenzenden Häuser!

Es wurde beim Denkmalschutzamt der Antrag auf Ensembleschutz für die Villa Fährhausstraße 22, sowie die beiden benachbarten Villen gestellt. Zur Untermauerung wurde parallel ein Fachgutachten über das Bauensemble in Auftrag gegeben.

Wie das Abendblatt am Mittwoch, 13.11.19 berichtete, wird das Villenensemble nach einer neuerlichen Begutachtung unter Denkmalschutz gestellt. Das Denkmalschutzamt folgte unserer Einschätzung, und begründete dies wie folgt:

Die 1870 erbaute Villa gehört zur Erstbebauung dieses Gebietes und zeigt mit ihrem „zurückhaltenden, aber anspruchsvollen Bauschmuck die zeitgenössische Vorstellung von bürgerlicher Repräsentation in den Formen des Spätklassizismus im Übergang zum üppigeren Historismus“.

Aktuelles

Wie das Abendblatt am Mittwoch, 13. November 2019, bereits berichtete, wird das Villenensemble nach einer neuerlichen Begutachtung unter Denkmalschutz gestellt.

Der Bürgerverein Hohenfelde/Uhlenhorst von 1883 unterstützt unsere Bürgerinitiative „Rettet die Fährhausstraße 22“ und wird in seiner nächsten Rundschau-Ausgabe darüber berichten. Danke!

Die CDU-Verbände Hamburg-Nord und Uhlenhorst unterstützen unsere Bürgerinitiative „Rettet die Fährhausstraße 22“ in der Bezirksversammlung. Danke! Link zur CDU Uhlenhorst

Der Fachsprecher Stadtentwicklung Ekkehart Wersich, MdBV (stv. Fraktionsvorsitzender der CDU der BV HH-Nord, Vorstandsmitglied der CDU Eppendorf/ Hoheluft-Ost) äußerte sich auf

Der Denkmalverein Hamburg unterstützt unsere Bürgerinitiative „Rettet die Fährhausstraße 22“ und meint: „Die gründerzeitlichen Stadtvillen prägen wesentlich die Identität der

Das Hamburger Wochenblatt berichtet heute am Mittwoch, 6. November 2019, auf der Titelseite über unsere Bürgerinitiative „Rettet die  Fährhausstraße 22“. Ein

Pünktlich zur Hängung unseres Banners und der Plakatierung in der Herbert-Weichmann-Straße/ Fährhausstraße verzeichnen wir den 400sten Unterstützer unserer Petition „Rettet

Die neu gedruckten Flyer zu unserer Initiative „Rettet die Fährhausstraße 22“ sind angekommen und werden die nächsten Wochen an Haushalte

Auch die Hamburger MOPO berichtet heute am Montag, 28. Oktober 2019, mit Teaser auf der Titelseite und ausführlichem Bericht über

Heute, am Freitag 25. Oktober 2019, erschien im Hamburger Abendblatt dieser großformatige Artikel über den geplanten Abriss der Altbau-Villa und

Unsere Petition „Rettet die Fährhausstraße 22“ erfährt viel Zuspruch. Die zahlreichen Kommentare motivieren uns, unser Anliegen bei den Behörden vorzutragen.

Dirk-Peter Bonk (Hamburg) – 24.10.2019 23:40 Uhr

Wir wohnen ebenfalls auf der Uhlenhorst. Trotz gesetzlichen Milieuschutzes werden traditionelle Villen und hanseatische Gebäude in unserem Stadtteil abgerissen und durch stillose Bauten ersetzt. Siehe Karlstr. 8 und neben der Fährhausstraße 22 steht als nächstes die Karlstraße Ecke Herbert Weichmann Straße an. Es kann ja gerne neu gebaut werden, aber dann Stilgerecht. Beispiele dafür stehen in der Bellevue.

 

Michael Dockenfuß (Hamburg) – 24.10.2019 22:18 Uhr

Natürlich ist die nachträgliche Verdichtung in Sachen Wohnraum erforderlich, aber einher geht bei jeder weiteren Planung immer auch – schon aus Rücksicht vor der Geschichte -ein Abwägen von erhaltungswürdiger u historisch weniger wichtiger Bausubstanz . Die Nachkriegsbauten bieten da ein kreatives Eldorado, und diesen Bauten muss man dann in zukünftig noch vielen Fällen eines sinnvollen Abrisses keine Träne mehr nachweinen.

 

Anke Erichsen (Hartenholm) – 24.10.2019 21:04 Uhr

Das schöne alte Stadtbild MUSS erhalten bleiben! Was nützt ein Denkmalschutz , wenn er für die Interessen einzelner Bauherren gekippt wird?? Diese schönen alten Hamburger Villen sind unersetzlich! !

 

Dr.Wolfgang Knoop (Hamburg) – 24.10.2019 18:35 Uhr

Es ist in HH genug Altbausubstanz vernichtet worden und eine ewig gleiche Neubaubebauung errichtet worden,die für Familien und Bedürftige,oder „normale“ Arbeitnehmer weder zum Kauf oder zur Miete erschwinglich ist.

 
 

Martin Hill (Hamburg) – 26.10.2019 17:18 Uhr

Das „alte“ Hamburg wird in unerträglicher Weise mit gesichtslosen Quaderbauten zugepflastert, weil bestimmte Leute „den Hals nicht vollkriegen“ können. Statt wunderschöne Altbauten behutsam zu sanieren, wird abgerissen und ein Klotz nach dem anderen in gewachsene Stadtteile geknallt.

 

Nicht öffentlich (Vechta) – 26.10.2019 06:43 Uhr

es sind schon zu viele alte Gebäude abgerissen worden und durch hässliche Klötze ersetzt worden. Größe und Architektur passen dort einfach nicht hin, zumal alter Baumbestand auf dem Grundstück weichen muss.

 

Dagmar Büchting (Hamburg) – 25.10.2019 17:59 Uhr

Ich wohne hier in dem wunderschönen Uhlenhorst und ärgere mich schon lange, dass wunderschöne alte Villenhäuser gegen weiße „ Schuhkartons“ ersetzt werden und das nur, um möglichst viel Profit zu machen!!!

 
 

Jutta Bonk (Hamburg) – 25.10.2019 00:11 Uhr

Wie weit will die Hamburger Baubehörde noch gehen um das historische Stadtbild durch standardisierte Betonklötze zu verschandeln. Ich bin entsetzt über die in den letzten Jahren in unserem Uhlenhorst entstandenen Bau Frevel….